Schätzung: 100.000 Seitenaufrufe
Niemand kennt den exakten Stromverbrauch eines einzelnen Besuchs auf Ihrer Domain auf das
Watt genau — das hängt von Hosting, Cache, Seitengewicht und Besucherverhalten ab.
Wir können jedoch, auf Basis gängiger Modelle für Datentransfer,
Serverlast und Energie auf der Clientseite, eine
grobe Bandbreite für vergleichbare Websites angeben. Dies ist also keine Messung
bei Ihnen im Rechenzentrum, sondern eine Größenordnung zur Veranschaulichung des Unterschieds zwischen CMS
und statischem HTML.
WordPress oder Joomla (typische Unternehmenswebsite mit Theme, einer Reihe
Plug-ins oder Erweiterungen, ordentlichem Caching, durchschnittlich schwereren Seiten): für
100.000 Seitenaufrufe liegt der Gesamtenergieverbrauch — Server,
Netzwerk und Verarbeitung auf Telefon oder Laptop zusammen — oft in der Größenordnung von
10 bis 20 kWh. Schwerere Shops, viel Tracking oder schlecht optimierte
Themes können in Richtung 25 kWh oder mehr für dieselbe Anzahl
Besuche gehen.
Eine gut aufgebaute statische HTML-Website (kompakte Seiten,
wenige Anfragen, kein PHP und keine Datenbank pro Klick): für dieselben
100.000 Aufrufe liegen Sie in der Regel bei rund 1,5 bis 4 kWh
— etwa fünf- bis zehnmal niedriger als beim CMS-Beispiel oben. Dieser
Unterschied liegt vor allem an weniger Daten auf der Leitung, weniger CPU-Zeit auf dem Server pro Besuch
und einer schnelleren, leichteren Darstellung auf dem Gerät.
Warum das nachhaltiger ist: jede eingesparte Kilowattstunde ist weniger Nachfrage nach
Strom — und damit weniger Druck auf das Energie- und Rohstoffsystem, auch wenn Ihr Hoster
bereits grünen Strom nutzt. HTML-first ist damit eine konkrete Designentscheidung
zur Begrenzung des Energiebudgets pro Besuch, neben Vorteilen wie Geschwindigkeit und langer
Lebensdauer. Mehr über einen solchen Ansatz finden Sie auf unserer Seite über
maßgeschneidertes HTML-Webdesign.