Domainname und DNS erklärt

Ein Domainname ist die Adresse Ihrer Website, und DNS ist das System, das eine solche Adresse in den Server übersetzt, auf dem Ihre Website und E-Mail tatsächlich liegen.

Was ist ein Domainname?

Ein Domainname ist der Name, den Besucher eintippen, zum Beispiel ihrunternehmen.nl. Er besteht aus zwei Teilen: dem Namen selbst und der Endung (.nl, .com, .eu). Sie kaufen einen Domainnamen nicht endgültig — Sie mieten das Nutzungsrecht, meist pro Jahr. Solange Sie rechtzeitig verlängern, bleibt er Ihrer. Für .nl-Domains wird die Registrierung von SIDN verwaltet.

Was macht DNS?

Computer arbeiten nicht mit Namen, sondern mit IP-Adressen, einer Zahlenfolge, die angibt, wo ein Server steht. DNS (Domain Name System) ist das Telefonbuch des Internets: Es sucht zu einem Namen die richtige Nummer. Tippt jemand Ihre Adresse ein, fragt sein Computer bei DNS nach, wo diese Website liegt, erhält die IP-Adresse zurück und holt dort die Seite ab. Das geschieht im Bruchteil einer Sekunde.

Die wichtigsten DNS-Records

Zu einer Domain gehört eine Liste von Einstellungen, Records genannt. Diese begegnen Ihnen am häufigsten:

  • A-Record: verweist Ihre Domain auf die IP-Adresse des Webservers. Das bestimmt, woher Ihre Website kommt.
  • CNAME: verweist einen Namen auf einen anderen Namen. Oft genutzt, um www auf Ihre Hauptdomain zeigen zu lassen.
  • MX-Record: gibt an, welcher Server Ihre E-Mail verarbeitet. Stimmt das nicht, kommt Ihre Post nicht an.
  • TXT-Record: enthält Textdaten, zum Beispiel SPF- und DKIM-Einstellungen, die helfen zu verhindern, dass Ihre E-Mail als Spam eingestuft wird.
  • Nameserver: bestimmen, welche Partei die obenstehenden Records verwaltet. Das ist der Hauptschalter Ihrer Domain.

Website und E-Mail stehen unabhängig voneinander

Eine nützliche Erkenntnis: Ihre Website und Ihre E-Mail müssen nicht am selben Ort liegen. Das A-Record verweist auf Ihren Webserver, das MX-Record auf Ihren Mailserver. Sie können Ihre Website also bei einem Anbieter hosten und Ihre E-Mail bei einem anderen. Das erklärt auch, warum bei einem Umzug der Website die E-Mail einfach weiterlaufen kann — sofern die Records sorgfältig übertragen werden.

Warum dauert eine Änderung etwas?

DNS-Daten werden unterwegs vorübergehend zwischengespeichert, um das Internet schnell zu halten. Passen Sie einen Record an, nutzen manche Netzwerke noch kurz die alten Daten. Das nennt man Propagation. In der Praxis ist eine Änderung oft innerhalb weniger Minuten bis weniger Stunden überall übernommen; rechnen Sie bei einem Umzug sicherheitshalber mit maximal 24 bis 48 Stunden. Löschen Sie deshalb eine alte Umgebung nie sofort.

Domain mit Hosting verbinden

Eine Domain verbinden Sie, indem Sie die Nameserver oder das A-Record auf Ihr Hostingpaket zeigen lassen. Was Hosting genau ist, lesen Sie in Was ist Webhosting. Sorgen Sie dafür, dass direkt danach auch ein SSL-Zertifikat aktiv ist, damit Ihre Website über https erreichbar ist. Mehr über unsere Pakete finden Sie bei Webhosting.