Website-Wartung erklärt

Website-Wartung ist die gesamte Arbeit, die nötig ist, um eine Website sicher, aktuell und funktionsfähig zu halten — von Sicherheitsupdates und Backups bis zum Aktualisieren von Texten und Bildern.

Was fällt unter Website-Wartung?

Wartung ist mehr als ab und zu einen Text anzupassen. In der Praxis besteht sie aus mehreren wiederkehrenden Bestandteilen:

  • Software-Updates: bei einem CMS den Kern, das Theme und alle Erweiterungen aktualisieren.
  • Sicherheitspatches: bekannte Lücken schließen, bevor sie ausgenutzt werden.
  • Backups: regelmäßig Kopien erstellen und prüfen, ob die Wiederherstellung funktioniert.
  • Monitoring: überwachen, ob die Website erreichbar ist und das Zertifikat gültig bleibt.
  • Inhaltliche Änderungen: Texte, Preise, Fotos und neue Seiten.
  • Technische Kontrolle: defekte Links, Ladegeschwindigkeit und Fehlermeldungen.

Warum ist Wartung wichtig?

Die meisten Websites werden nicht durch einen gezielten Angriff gehackt, sondern durch automatisierte Scanner, die nach bekannten Schwachstellen in veralteter Software suchen. Aufgeschobene Wartung ist damit das größte Risiko, das Sie eingehen. Außerdem bemerkt ein Besucher es sofort, wenn Informationen nicht stimmen oder eine Seite eine Fehlermeldung gibt — das kostet Vertrauen und damit Anfragen. Auch Suchmaschinen schätzen eine Website, die schnell, erreichbar und fehlerfrei ist.

Unterschied zwischen einer CMS-Website und einer HTML-Website

Die Wartungslast hängt stark davon ab, wie Ihre Website gebaut ist. Läuft ein CMS, gibt es dauerhaft Software, die aktualisiert werden muss: Jeden Monat erscheinen Updates für den Kern und die Erweiterungen. Das ist dauerhafte Arbeit und deshalb berechnen Agenturen dafür in der Regel einen festen Betrag pro Jahr.

Eine statische HTML-Website hat diese Schicht nicht. Es gibt keinen Kern, keine Datenbank und keine Plug-ins, die veralten, also entfällt der größte Teil der verpflichtenden Wartung. Was bleibt, sind Hosting, ein gültiges Zertifikat und die Änderungen, die Sie selbst wünschen. Das ist genau der Gedanke hinter einer Website ohne Wartungskosten.

Wie oft ist Wartung nötig?

Für eine CMS-Website ist monatliches Aktualisieren ein sinnvoller Rhythmus, mit sofortigem Handeln, sobald eine wichtige Sicherheitslücke bekannt wird. Backups laufen vorzugsweise täglich automatisch; mehr dazu lesen Sie in Backups erklärt. Für eine statische Website ist kein Update-Rhythmus nötig — dort beschränkt sich die Wartung auf inhaltliche Änderungen, wann immer Sie diese wünschen.

Selbst machen oder auslagern?

Wartung selbst durchzuführen ist möglich, erfordert aber Zeit, Disziplin und einige technische Kenntnisse: Ein Update kann etwas kaputt machen und dann müssen Sie wissen, was Sie tun. Viele Organisationen lagern sie deshalb in ein festes Paket aus, sodass Updates, Backups und Kontrollen einfach weiterlaufen, ohne dass jemand daran denken muss. Was wir dabei übernehmen, lesen Sie bei Website-Wartung.