CMS oder kein CMS: Diese Wahl bestimmt, wie Sie Ihre Website verwalten, was die Wartung kostet und wie schnell und sicher die Website ist. Es gibt keine allgemeingültige Antwort — es hängt davon ab, wie Sie arbeiten.
Was ist ein CMS genau?
Ein CMS (Content-Management-System) ist Software auf Ihrem Webserver, mit der Sie die Inhalte Ihrer Website selbst verwalten. Sie melden sich in einer Verwaltungsoberfläche an und passen dort Texte, Bilder und Seiten an.
Das bekannteste ist WordPress. Ein weiteres bekanntes Beispiel ist Joomla.
Ohne CMS besteht Ihre Website aus fertigen Seiten. Änderungen lassen Sie dann von Ihrem Webentwickler vornehmen.
Wo liegt der eigentliche Unterschied?
Der Kern der Abwägung ist ein Tausch. Was Sie auf der einen Seite gewinnen, geben Sie auf der anderen ab:
Eigenständigkeit
- Jederzeit selbst veröffentlichen.
- Laufende Wartung: Kern, Themes und Erweiterungen müssen aktualisiert und abgesichert bleiben.
Ruhe, Geschwindigkeit und Sicherheit
- Keine Software, um die Sie sich kümmern müssen.
- Für Änderungen sind Sie von jemand anderem abhängig.
Wann ist ein CMS die bessere Wahl?
- Sie veröffentlichen häufigWöchentlich oder täglich neue Artikel, Stellenangebote oder Nachrichten.
- Sie arbeiten mit mehreren PersonenMehrere Kollegen arbeiten an der Website und Sie möchten Rollen und Rechte regeln.
- Sie haben einen großen WebshopMit vielen Produkten, Lagerbestand und Bestellungen.
- Sie möchten AnbindungenAn andere Systeme, über fertige Erweiterungen.
Wann funktioniert eine Website ohne CMS besser?
- Ihre Inhalte sind weitgehend stabilLeistungen, über uns, Kontakt, Referenzen.
- Geschwindigkeit und Sicherheit haben VorrangSie legen Wert auf maximale Geschwindigkeit und eine minimale Angriffsfläche.
- Keine unnötigen KostenSie möchten keine jährlichen Wartungskosten für Software, die Sie nicht brauchen.
- Sie lassen es lieber erledigenSie finden es angenehm, wenn jemand anderes die Änderungen sauber erledigt.
Wie eine solche Website technisch aufgebaut ist, lesen Sie bei HTML-Websites ohne CMS.
Eine einfache Faustregel
Wie oft möchte ich wirklich selbst etwas ändern?
„Fast täglich“
- Dann macht sich ein CMS bezahlt.
„Ein paar Mal im Jahr“
- Dann zahlen Sie mit einem CMS dauerhaft für eine Verwaltung, die Sie kaum nutzen.
- Eine statische Website ist dann meist günstiger, schneller und sicherer.
Sind Sie noch unsicher?
Einen ausführlicheren Vergleich, inklusive Kosten und Schwachstellen, finden Sie auf mit oder ohne CMS.
Möchten Sie auch den Umweltaspekt einbeziehen? Dann werfen Sie einen Blick auf den Vergleich CMS versus HTML.
Die Entscheidung ist nicht unumkehrbar: Eine Website kann später doch noch auf ein CMS umziehen, oder umgekehrt. Wie Letzteres in der Praxis abläuft, steht unter CMS-Website auf HTML umstellen.